Ein Brand Documentary ist ein Film darüber, wofür eine Marke wirklich steht. Nicht darüber, was sie gerne über sich sagen würde.
Ich bin Stephan Schaar, Fotograf und Dokumentarfilmregisseur in Berlin. Ich drehe mit den Menschen, die bei euch tatsächlich arbeiten, in Situationen, die tatsächlich stattfinden. Nichts wird nachgestellt. Produziert wird trotzdem auf Werbeniveau. Dokumentarisch heißt bei mir nicht verwackelt.
Wenn ihr eine Haltung habt und sie nicht in einen Claim passt. Wenn eure Leute interessanter sind als euer Produktvideo. Wenn ihr etwas macht, das man sehen muss, um es zu verstehen.
Hier trennt sich, wer eine Haltung hat, von allen, die nur eine Botschaft senden wollen. Wenn du einen Film brauchst, der ein Produkt erklärt oder ein Event zusammenfasst, bist du beim Unternehmensfilm besser aufgehoben.
Zuhören kommt vor Drehen. Ich lese mich ein, spreche mit Leuten aus verschiedenen Ebenen und suche die Geschichte, die schon da ist. Erfundene Geschichten fallen im Schnitt auseinander. Gefundene halten.
Am Set arbeite ich klein. Wenig Technik, wenig Menschen, wenig Aufbau. Das ist keine Sparmaßnahme, sondern die Bedingung dafür, dass jemand vor der Kamera aufhört zu posieren. Aus dem Journalismus weiß ich, dass man die besten Geschichten nicht erfindet, sondern findet. Aus meiner Zeit als Social-Media-Marketingleiter weiß ich, wie Marken von innen funktionieren. Beides steckt in jedem Film.
Eine eigene Phase, keine Vorstufe. Ich höre zu, lese mich ein und spreche mit den Menschen, um die es geht. Am Ende steht ein Konzept, mit dem du arbeiten kannst, auch wenn wir danach nicht drehen. Kompakt 750 Euro, voll 1.500 Euro. Bei Filmauftrag rechne ich die Hälfte an.
Erzählstruktur, Protagonisten, Drehorte, Länge, Schnittfassungen. Du weißt, was du bekommst, bevor Geld für die Produktion fließt.
Meist zwei bis vier Drehtage. Regie und Kamera von mir, bei größeren Projekten mit festem Team und über mein Kollektiv Not Your Common People.
Rohschnitt, eine Korrekturschleife, Feinschnitt, Farbe, Ton, Musik. Danach bekommst du den Film in allen Formaten, die ihr braucht.
Für Sea Shepherd habe ich einen Dokumentarfilm gedreht. Mein eigener Film Portraits in Drag: The Faces of Pinay Colada lief auf internationalen Festivals und wurde mehrfach ausgezeichnet. Letztes Jahr habe ich den London Director Award bekommen, dieses Jahr sitze ich dort in der Jury. Aus dem Markenumfeld habe ich unter anderem für BMW, MINI, Mercedes-Benz, PUMA, IONITY, sonnen und die BMW Stiftung gearbeitet.
Sag mir kurz, worum es gehen soll. Ich melde mich mit einer ersten Einschätzung.
Das hängt an Drehtagen, Drehorten und Schnittaufwand. Der einzige feste Preis ist die Recherche: 750 Euro kompakt, 1.500 Euro voll. Danach bekommst du ein Angebot auf Basis eines Konzepts, das schon steht. Ich schätze nicht ins Blaue.
Von der ersten Mail bis zum fertigen Film meist sechs bis zehn Wochen. Recherche ein bis zwei Wochen, Dreh zwei bis vier Tage, Schnitt drei bis vier Wochen inklusive Korrekturschleife.
Der Hauptfilm liegt meistens zwischen drei und zehn Minuten. Was deutlich darüber hinausgeht, schaut kaum jemand freiwillig zu Ende. Für Social schneide ich Fassungen zwischen fünfzehn und sechzig Sekunden.
Nein. Es gibt ein Konzept mit Erzählstruktur und Protagonisten, aber keine Dialoge zum Auswendiglernen. Wer seinen Text aufsagt, sieht auch genau so aus.
Nicht zwingend. Wenn klar ist, worum es geht, wer spricht und was der Film leisten soll, steigen wir direkt ins Konzept ein. In den meisten Fällen ist die Recherche allerdings genau das, was den Film gut macht.
Ein Imagefilm zeigt, wie ein Unternehmen gesehen werden möchte. Ein Brand Documentary zeigt, was da ist. Das eine funktioniert über Aussagen, das andere über Beobachtung.
Ich sitze in Berlin und drehe von hier aus. Für Projekte im deutschsprachigen Raum und international reise ich, Reisekosten stehen transparent im Angebot.
Erzähl mir, woran du arbeitest.