Die meisten Unternehmensbilder zeigen aufgeräumte Schreibtische und Menschen, die auf einen leeren Bildschirm zeigen. Niemand glaubt das.
Ich fotografiere, wie bei euch tatsächlich gearbeitet wird. Räume, Abläufe, Hände, Gespräche, die Stellen, an denen es hakt und die, an denen es funktioniert. Nah dran, beobachtend, ohne zu stellen. Am Ende habt ihr eine Bildserie mit rotem Faden statt zwanzig einzelner Motive.
Ich bin Stephan Schaar, Fotograf in Berlin. Ich komme aus dem Journalismus, das merkt man den Bildern an.
Website und Karriereseite, LinkedIn und Social Media, Recruiting und Employer Branding, Presse und Pressemappe, Geschäftsbericht und Nachhaltigkeitsbericht, Messe und Print, interne Kommunikation.
Sag mir vorher, wo die Bilder landen. Ein Bild für eine Headerfläche braucht anderen Platz im Format als ein Bild für Instagram. Das plane ich beim Fotografieren mit, nicht danach im Zuschnitt.
Was soll sichtbar werden, wer arbeitet an dem Tag, was ist tabu. Zwanzig Minuten reichen meistens.
Die erste Stunde fotografiere ich wenig. Die Leute müssen sich an mich gewöhnen, sonst schauen alle in die Kamera. Danach werde ich unsichtbar.
Ich laufe mit. Halber Tag oder ganzer Tag, je nach Umfang. Ihr müsst euren Betrieb dafür nicht umstellen.
Ich sichte und wähle vor, dann bekommt ihr eine Galerie zur Freigabe. Die freigegebenen Bilder werden entwickelt und in Web- und Druckauflösung geliefert.
Reportage und Unternehmensfotografie habe ich unter anderem für BMW, MINI, Mercedes-Benz, die Versicherungskammer Bayern, IONITY, sonnen, Sono Motors und die BMW Stiftung gemacht. Dazu Stammfotografie und Reportage für Bavaria Entertainment.
Erzähl mir kurz, was bei euch sichtbar werden soll.
Abgerechnet wird pro Tag oder halben Tag, dazu kommt die Bildbearbeitung. Der Preis hängt an der Zahl der Tage, an der Zahl der gelieferten Bilder und an den Nutzungsrechten. Schreib mir kurz, was ihr braucht, dann bekommst du ein Festpreisangebot.
Aus einem ganzen Tag entstehen typischerweise sechzig bis hundert bearbeitete Bilder, aus einem halben Tag entsprechend weniger. Die genaue Zahl legen wir vorher fest, damit niemand vor einer Galerie mit tausend Dateien sitzt.
Ja, unbedingt. Wer überrascht wird, sieht überrascht aus. Eine kurze Info und die Möglichkeit, nicht fotografiert zu werden, macht den Tag für alle leichter. Ich helfe gern bei der Formulierung.
Eine Vorauswahl innerhalb von zwei bis drei Werktagen, die fertigen Bilder in der Regel innerhalb von zehn Werktagen. Wenn ihr am nächsten Tag etwas veröffentlichen müsst, sag es vorher, dann liefere ich eine Schnellauswahl.
Bei der Reportage entstehen Situationen. Beim Portrait entsteht ein Bild von einem Menschen, mit Zeit und Blickkontakt. Beides an einem Tag geht, muss aber vorher geplant sein.
Ja. Ich komme aus dem Journalismus und arbeite redaktionell für Magazine, Stiftungen und Unternehmenskommunikation.
Mein Standort ist Berlin, dort bin ich ohne Reisekosten vor Ort. Für Reportagen im deutschsprachigen Raum und international reise ich, die Kosten stehen dann im Angebot.
Ja, mit Einschränkungen. Ein Mensch kann nicht gleichzeitig beides in voller Qualität. Bei größeren Projekten bringe ich eine zweite Person mit, dann bekommt ihr aus einem Tag beides.
Erzähl mir, woran du arbeitest.