Sea And Song – Kurzfilm über einen Surfer und Musiker aus Marokko

Anfang des Jahres bin ich für mein Reportagemagazin 257Mag nach Marokko geflogen. Ich habe dort den Surfer und Musiker El Yazid Kanane getroffen und einen Kurzfilm über ihn und seinen Traum vom eigenen Surf Hotel gemacht. Ich hatte Yazid 2015 auf einer Marokkoreise kennengelernt. Er erzählte mir von diesem Traum und ich war begeistert, als ich von der Eröffnung in 2017 erfuhr. In diesem Moment wusste ich, dass ich irgendwann eine Story dazu machen werde. Das Format hingegen war mir noch nicht klar.

Ende 2019 habe ich mit den Planungen für den Film begonnen, der die erste umfangreichere Produktion für meine Agentur 257Studio werden sollte. Ich konnte meinen langjährigen beruflichen Wegbegleiter und Freund, Felix Texter für dieses Projekt gewinnen, habe ihm Flüge besorgt und ihn für die redaktionelle und logistische Unterstützung mitgenommen. Ohne ihn wäre ich sicherlich zwischendurch im Film und Land verlogen gegangen.

Eine Premiere in Zeiten von Corona

Ursprünglich sollte der Film auch bei Festivals eingereicht und die Premiere zusammen mit Freunden auf der Leinwand gefeiert werden. Doch Corona kam dazwischen und ich hab mich den neuen Gegebenheiten angepasst. Statt zu warten, bis die Kontaktbeschränkungen aufgelöst werden, habe ich beschlossen, meinen Beitrag gegen die Langeweile meiner Freunde und Familie zu sorgen und die Premiere online über YouTube zu “feiern”. Ich wollte sie mit auf die Reise nach Marokko nehmen. Dazu war es nötig, möglichst viel vom Vibe Marokkos zu transportieren, ohne von der eigentlichen Geschichte von “Sea And Song” abzulenken. Im Gegenteil, sie sollte noch mehr Ausstrahlung erhalten, anfassbar und näher werden. Ob mir das gelungen ist, entscheidet natürlich am Ende der Zuschauer, also ihr. Eure Meinung interessiert mich sehr. Und falls euch dieser Film gefallen hat, teilt ihn mit euren Marokko-Fans, Surfer-Dudes und Weltenbummlern. Ich würde mich freuen!

Über Sea And Song

SEA AND SONG erzählt die Geschichte eines leidenschaftlichen marokkanischen Surfers und Musikers: El Yazid Kanane träumt davon, seinen Lebensunterhalt mit Surfen, Musik und Gastfreundschaft zu verdienen. So eröffnete er in Tamraght ein Surf-Haus ohne Geld und in einer Zeit, in der mehr als 80% aller Hotels und Surf-Häuser in Marokko in ausländischem Besitz waren. Harte Arbeit, ein offener Geist und eine besondere Atmosphäre in Kombination mit der wunderschönen Gegend von Taghazout und Tamraght bilden die Grundlage seines “Salt House Morocco“.

Diese Geschichte ist eine zu 100% unabhängige und selbstfinanzierte Produktion für mein Magazin 257Mag. Mein persönliches Leidenschaftsprojekt.

 

Eindrücke von der Reise und Behind The Scenes

Behind The Scenes vom Kurzfilm Sea And Song

Behind The Scenes vom Kurzfilm Sea And SongBehind The Scenes vom Kurzfilm Sea And SongBehind The Scenes vom Kurzfilm Sea And SongBehind The Scenes vom Kurzfilm Sea And Song

Post 1: Die Utopie des Blogs. Was soll das hier?

Was kann man vom ersten Beitrag eines Blogs erwarten? Was habe ich persönlich für Erwartungen? Lange Jahre habe ich mich dagegen gewehrt und lieber selbst gelesen und beobachtet. Es gibt bereits wahnsinnig gute und interessante Blogs bzw. Online Magazine mit großartigen Inhalten. Mir juckt es allerdings ebenso lange in den Fingern und heute gebe ich nach. Falls jemand Post 1 liest und sich fragt, worum soll es denn nun hier gehen, was will er denn? Dann sei hiermit verkündet: Völliger Eigennutz und Altruismus gleichermaßen. Macht das Sinn? Es wird wohl die Mitte sein.

Die Seiten dieses Blogs werden sich mit Inhalten zur Digitalisierung sowie deren Einfluss auf wirtschaftliche und kulturelle Entwicklungen beschäftigen. Da dies unfassbar viele Facetten mit sich bringt, wird aus einem monothematischen Redaktionsplan doch eher ein bunter Themenstrauß. Ich hänge an der Netzpolitik, Digitalen Fotografie und Content Kreation, Social Media und Kommunikationsstrategie sowie New Work. Wer nun in den Aufschrei eines beruflichen Wegbegleiters einstimmen und rufen möchte: “Wer alles macht, macht nichts,” dem kontere ich: Könnte diese vierte industrielle Revolution a.k.a. Digitalisierung nicht auch die viel beschriebene Utopie “heute dies, morgen jenes zutun…” (Marx/Engels) gestatten? Oder anders: Ist es nicht geradezu notwendig in einer Phase, in der die tiefgreifendsten Veränderung der letzten Jahrzehnte auf die Zusammenhänge zu schauen? Ich bin kein Experte. Für nichts. Ich bezeichne mich als Generalist mit Neigungen. Meine Neigungen sind die o.g. und zu denen möchte ich mit den Lesern dieser Zeilen ins Gespräch kommen. Dies ist mein Eigennutz.

Der altruistische Part dieser Schreibunternehmung ist der Wunsch Menschen und Unternehmen auf eine Welt vorzubereiten, die heute noch niemand kennen kann. Es finden Veränderungen statt und ich möchte Menschen die Möglichkeit geben, mit dem Zug der Zeit mitzureisen und nicht im Bahnhof 1990 zurückgelassen zu werden.

Wird das dieser Blog leisten können? Niemals! Doch wenn weder Religion noch Politik, Philosophie oder Papa eine Zukunft aufzeigen können, so behalte ich mir selbst vor für dieses Online Tagebuch eine eigene Utopie zu definieren. Irgendetwas muss einen ja motivieren. Vor allem, weil ich ja mit sowas hier nie anfangen wollte.

Ladies and Gentlemen, ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und freue mich auf das Gespräch.